Primitive Konsumenten – Strukturelle Zensur
Die Konsumenten werden immer primitiver – und sind deswegen auch mit immer primitiver gefälschten Nachrichten in die Irre zu führen. Was z.B. nicht wenigstens dreimal als Schlagzeile auftaucht ist in einem Normalhirn innerhalb weniger Tage sowieso wieder vergessen. Ein Beispiel für Primitivität bei der Erzeugung von Nachrichten ist dabei aber leider die “Intitiative Nachrichtenaufklärung”, die sich nicht einmal mehr die Mühe macht, ihre politisch schlagseitigen Thesen in irgendeiner Form zu verkleiden. Auch beispielsweise die einst mit Zielen angetretene Initiative Attac gerät zunehmend ins Fahrwasser seichter Argumentationen und schaler Anarcho-Autonomeneinheitsberichterstattung. Wer sowieso fest glaubt, was da berichtet werden soll, der braucht auch keine guten Argumente. Schlimmer ist freilich die einäugige Schläfrigkeit von Magazinen wie Der Spiegel, denen zwar die “weggelassenen” Meldungen der letzten Monate teilweise wieder einfallen, wenn der Wind sich dreht, aber leider eben nur teilweise. Bösartig schon: Geheimdienst-Bulletins wie Intelligence Online, die die skurille Weltsicht einiger Thinktank-Insassen kolportieren und hin und wieder einen klaren Gedanken einstreuen. Dem uninformierten muss das so erscheinen, als würden da halbwegs neutral Nachrichten übermittelt. Wer es besser weiß grämt sich um die schändlich fehlinvestierten Dollars.